Ihr Gartenhaus-Fundament ohne Beton: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ihr Gartenhaus-Fundament ohne Beton: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Sie träumen von einem eigenen Gartenhaus, scheuen aber den Aufwand und die Kosten für ein klassisches Betonfundament? Das ist verständlich. Die gute Nachricht: Es gibt eine clevere Alternative.

Ein stabiles Fundament für Ihr Häuschen ist auch ohne Zement und lange Aushärtezeiten möglich. Voraussetzung ist ein tragfähiger Boden und ein nicht zu schweres Gebäude.

Diese Anleitung führt Sie sicher durch den Prozess. Sie sparen Zeit und Geld. Der Aufbau Ihres Gartenhauses kann sofort beginnen.

Grundsätzlich stehen zwei Methoden zur Auswahl. Bei der flächigen Unterstützung verteilen Sie die Last, zum Beispiel auf Gehwegplatten. Bei der punktuellen Abstützung kommen Elemente wie Einschlaghülsen zum Einsatz.

Inhaltsverzeichnis

Schlüsselerkenntnisse

  • Ein solides Fundament für Ihr Gartenhaus ist ohne Beton möglich.
  • Sie sparen Zeit und Kosten und schonen die Umwelt.
  • Es gibt zwei Hauptmethoden: flächige und punktuelle Unterstützung.
  • Die Wahl der richtigen Methode hängt vom Boden und dem Hausgewicht ab.
  • Diese Anleitung ist für Anfänger und erfahrene Heimwerker geeignet.
  • Sie lernen alle Schritte kennen, von der Planung bis zur Montage.
  • Praxistipps helfen Ihnen, häufige Fehler von Anfang an zu vermeiden.

Einleitung

Ein eigenes Gartenhaus bietet Ihnen nicht nur zusätzlichen Stauraum, sondern auch einen Ort der Entspannung. Viele scheuen jedoch den Aufwand traditioneller Bauweisen. Diese Anleitung zeigt Ihnen clevere Alternativen.

Überblick und Ziel des Artikels

Unser Ziel ist es, Ihnen einen kompletten Leitfaden zu bieten. Sie lernen verschiedene Methoden für ein stabiles Fundament kennen. Der Fokus liegt auf praktischen Lösungen.

Von der Planung bis zur Umsetzung begleiten wir Sie durch jeden Schritt. Sie erhalten klare Anleitungen für den sicheren Aufbau. Verschiedene Bodenverhältnisse werden berücksichtigt.

Für wen ist diese Anleitung geeignet?

Diese Anleitung richtet sich an Gartenbesitzer mit handwerklichem Grundwissen. Besitzer kleinerer bis mittelgroßer Gartenhäuser profitieren besonders. Auch Einsteiger finden klare Orientierung.

Die Methoden eignen sich für leichte bis mittelschwere Konstruktionen. Wichtig ist ein stabiler und ebener Untergrund. So erreichen Sie optimale Ergebnisse.

Gartenhaus Größe Gewichtsklasse Empfohlenes Fundament Besonderheiten
Klein (bis 6m²) Leicht Gehwegplatten Einfacher Aufbau
Mittel (6-15m²) Mittel Punktfundamente Gute Stabilität
Groß (15-45m²) Schwer Schraubfundamente Professionelle Lösung

Vorteile eines Fundaments ohne Beton

Moderne Alternativen zum klassischen Betonfundament überzeugen durch ihre Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Sie sparen erhebliche Kosten, da teure Materialien und schweres Gerät entfallen.

Der Aufbau erfolgt deutlich schneller. Während traditionelle Beton-Fundamente wochenlang aushärten müssen, können Sie sofort mit der Montage beginnen. Diese Zeit-ersparnis ist ein großer Vorteil.

Die ökologischen Vorteile sind ebenfalls bedeutend. Die Beton-Produktion verursacht hohe CO₂-Emissionen. Mit einer alternativen Lösung leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Praktische Aspekte machen diese Methode besonders attraktiv:

  • Keine schmutzigen Arbeiten mit Zement und Wasser
  • Flexible Anpassung an örtliche Gegebenheiten
  • Einfache Demontage und Wiederverwendung möglich
  • Geringer Planungsaufwand

Diese Fundamentarten eignen sich ideal für temporäre Nutzung. Sie bieten maximale Flexibilität bei herausragender Stabilität.

Voraussetzungen und Untergrundanalyse

Ein dauerhaft stabiles Gartenhauses steht und fällt mit der Qualität seines Untergrunds. Bevor Sie mit dem Bau beginnen, ist eine gründliche Prüfung des zukünftigen Bauplatzes unerlässlich. Der richtige Boden entscheidet über den langfristigen Erfolg.

Geeigneter Bodentyp und Tragfähigkeit

Ideal ist ein fester, tragfähiger Boden aus Lehm oder gewachsenem Erdreich. Sandige oder lockere Böden benötigen oft zusätzliche Maßnahmen.

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Testen Sie die Tragfähigkeit einfach. Kann man leicht mit einem Spaten eindringen, ist der Untergrund möglicherweise zu weich. Für Schraubfundamente sollte die Fläche frei von Steinen und Schutt sein.

Machen Sie Probebohrungen mit einem dünnen Bohrer. So finden Sie störendes Material im Boden.

Ermittlung des idealen Standorts

Wählen Sie eine ebene Garten-Fläche, die nicht zu feucht ist. Meiden Sie Mulden, die sich bei Regen mit Wasser füllen. Eine leicht erhöhte Lage ist besser.

Halten Sie Abstand zu Bäumen. Deren Wurzeln können immense Kräfte entwickeln und das Fundament Ihres Gartenhauses anheben.

Denken Sie auch an praktische Aspekte. Dazu gehören gute Zugänglichkeit und die gewünschte Sonneneinstrahlung im Garten.

Auswahl der geeigneten Fundamentarten

Verschiedene Fundamentarten bieten Ihnen flexible Lösungen für unterschiedliche Anforderungen. Ihre Wahl hängt von Gartenhausgröße, Gewicht und Bodenbeschaffenheit ab.

Auswahl Fundamentarten

Eine sorgfältige Auswahl sichert langfristige Stabilität. Berücksichtigen Sie dabei auch Ihr Budget und die gewünschte Montagegeschwindigkeit.

Gehwegplatten, Kiesbett und Fundamentsteine

Gehwegplatten stellen eine einfache und kostengünstige Lösung dar. Sie verteilen das Gewicht gleichmäßig auf einer verdichteten Fläche.

Ein Kiesbett verbessert die Drainage und kann allein oder kombiniert verwendet werden. Fundamentsteine sind bewährte Einzelelemente für kleinere bis mittlere Häuser.

Punkt- und Schraubfundamente im Vergleich

Das Punktfundament konzentriert die Last auf strategische Punkte, meist alle 80 Zentimeter. Es bietet hohe Stabilität bei geringem Materialaufwand.

Das Schraubfundament ermöglicht schnelle Montage und Höhenanpassung. Es eignet sich besonders für leichte Konstruktionen und unebenes Gelände.

Beide Fundamentarten bieten zuverlässige Alternativen. Ihre Entscheidung sollte auf Ihren spezifischen Bedürfnissen basieren.

Schritt-für-Schritt: Gartenhaus-Fundament ohne Beton

Mit der richtigen Vorbereitung gelingt Ihr Fundament-Projekt mühelos. Moderne Systeme bieten hohe Tragfähigkeit ohne komplizierten Aufbau.

Beginnen Sie mit exakter Vermessung der Fläche. Verwenden Sie Richtschnüre und Pflöcke für präzise rechte Winkel. Dieser erste Schritt legt die Basis für alles Weitere.

Die Bodenvorbereitung folgt als nächster Arbeitsschritt. Tragen Sie die Grasnarbe ab und ebnen Sie den Untergrund gründlich ein. Eine stabile Basis ist entscheidend für die spätere Stabilität.

Für optimale Lastverteilung legen Sie eine Tragschicht an. Verdichteter Schotter oder Kies verbessert die Drainage. Diese Schicht wirkt als Puffer zwischen Boden und Fundament.

Jetzt positionieren Sie die gewählten Elemente exakt nach Plan. Ob Gehwegplatten oder Schraubfundamente – die Wasserwaage sorgt für perfekte Ausrichtung. Der Bau kann sofort nach Fertigstellung beginnen.

Der große Vorteil: Keine Wartezeiten durch Aushärten. Modernes Systemdesign garantiert einfache Montage bei langer Haltbarkeit. Kontrollieren Sie abschließend alle Elemente auf Stabilität.

Ihr Gartenhaus steht nun auf solidem Grund. Der systematische Aufbau in klaren Schritten führt zu optimalen Ergebnissen.

Material- und Werkzeugliste für den Fundamentbau

Die richtige Ausstattung macht den Unterschied zwischen einem soliden Fundament und einer instabilen Konstruktion. Mit einer vollständigen Liste sparen Sie Zeit und vermeiden teure Unterbrechungen.

Material Werkzeugliste Fundament

Erforderliche Werkzeuge

Für einen professionellen Aufbau benötigen Sie grundlegende Werkzeuge. Spaten und Schaufel sind unverzichtbar für das Ausheben und Glätten des Bodens. Eine Schubkarre erleichtert den Transport von Mutterboden und Kies.

Die präzise Ausrichtung gelingt mit einer Wasserwaage oder einem Nivellier-Laser. Richtschnur und Bandmaß gewährleisten exakte Abmessungen im rechten Winkel.

Werkzeug Funktion Alternative Besonderheit
Spaten Bodenaushub Mini-Bagger Für kleine Flächen
Wasserwaage Höhenkontrolle Schlauchwaage Einfache Handhabung
Erdbohrer Löcher für Fundamente Handbohrer Bei Schraubfundamenten
Vorschlaghammer Einschlagen von Hülsen Rammgerät Für schwere Elemente

Wichtige Materialien und deren Eigenschaften

Das richtige Material entscheidet über die Langlebigkeit Ihres Bauwerks. Schotter mit 16-32 mm Körnung bildet eine stabile Tragschicht. Feiner Kies oder Sand (0-8 mm) dient als Ausgleichsschicht.

Hochwertiger Schotter verdichtet sich weniger schnell als minderwertiges Material. Die Investition in Qualität spart langfristig Kosten für Reparaturen.

Eine zweite Wasserwaage erleichtert die parallele Kontrolle mehrerer Punkte. So erreichen Sie maximale Präzision bei Ihrem Bauprojekt.

Fundament mit Gehwegplatten und Kiesbett

Die Verwendung von Gehwegplatten als Fundamentbasis kombiniert Einfachheit mit guter Stabilität. Diese Methode eignet sich besonders für kleine bis mittelgroße Gartenhäuser.

Sie beginnen mit der Vorbereitung des Untergrunds. Messen Sie die Fläche exakt aus und tragen Sie die Grasnarbe ab. Heben Sie den Boden etwa 20-30 Zentimeter tief aus.

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Aufbau und Vorbereitung des Untergrunds

Bringen Sie eine erste Schicht aus grobem Schotter (16-32 mm Körnung) ein. Verdichten Sie diese Schicht sorgfältig. Sie bildet eine tragfähige Basis.

Auf die Schotterschicht folgt eine Ausgleichsschicht aus feinerem Kies oder Sand. Richten Sie diese mit der Wasserwaage präzise aus. Gründliches Verdichten ist entscheidend.

Die Gehwegplatten verlegen Sie nun dicht an dicht. Ideal sind Betonplatten mit mindestens 40 x 40 cm Größe. Eine Dicke von 4-5 cm gewährleistet Stabilität.

Material Körnung/Dicke Funktion Besonderheit
Schotter 16-32 mm Tragschicht Drainage-fördernd
Feinkies/Sand 0-8 mm Ausgleichsschicht Präzise Ausrichtung
Gehwegplatten 4-5 cm dick Lastverteilung Einfache Montage

Kontrollieren Sie, dass alle Platten gerade und fest liegen. So verhindern Sie späteres Absacken. Die Lastverteilung durch viele Platten macht dieses Fundament besonders stabil.

Der große Vorteil: Die Gehwegplatten sind günstig erhältlich. Schweres Gerät ist nicht nötig. Bei Bedarf lässt sich das Fundament problemlos entfernen.

Alternative Systeme: Schraub- und Punktfundamente

Für Bauherren, die maximale Flexibilität bei der Fundamentierung suchen, bieten Schraubfundament und Punktfundament innovative Lösungen. Diese modernen Systeme eignen sich besonders für unebenes Gelände und unterschiedliche Gartenhausgrößen.

Schraubfundament Punktfundament Vergleich

Montage und Stabilität

Das Schraubfundament besteht aus verzinkten Metallschrauben mit breiten Gewinden. Sie drehen diese mit einfachen Werkzeugen direkt in den gewachsenen Boden ein.

Die Montage erfolgt ohne große Erdarbeiten. Sie markieren die Positionen und justieren die Höhe mit verstellbaren Aufsätzen. Dies ermöglicht eine präzise Ausrichtung für optimale Stabilität.

Das Punktfundament verteilt das Gewicht Ihres Gartenhauses auf mehrere stabile Punkte. Üblicherweise wird an jedem Ständer oder alle 80 Zentimeter ein Fundament benötigt.

System Montagezeit Tragfähigkeit Geeignet für
Schraubfundament Sehr schnell (1-2 Tage) Hoch Unebenes Gelände
Punktfundament Schnell (2-3 Tage) Mittel bis hoch Ebene Flächen

Vor- und Nachteile im Detail

Ein wesentlicher Vorteil beider Fundaments ist die hervorragende Belüftung. Diese hält Feuchtigkeit effektiv fern und verlängert die Lebensdauer Ihrer Holzkonstruktion.

Schraubfundamente punkten durch Flexibilität bei unebenem Grundstück. Sie ermöglichen nachträgliche Höhenkorrekturen und sind rückstandslos entfernbar.

„Moderne Fundament-Systeme bieten nicht nur Stabilität, sondern auch maximale Anpassungsfähigkeit an individuelle Bauvorhaben.“

Der Nachteil liegt in der begrenzten Tragfähigkeit auf sehr weichem Untergrund. Hier können zusätzliche Stabilisierungsmaßnahmen erforderlich sein.

Für leichte bis mittelschwere Häuser bieten beide Systeme ausgezeichnete Stabilität. Schwere Konstruktionen benötigen möglicherweise flächigere Lösungen.

Holzbalkenfundament: Nachhaltige Option

Die Kombination aus Holzbalken und Kiesbett schafft ein besonders nachhaltiges Fundament. Diese Methode passt perfekt zur natürlichen Ästhetik Ihres Gartens. Sie verzichtet komplett auf traditionelle Baumaterialien.

Beginnen Sie mit einer etwa 20-30 cm tiefen Aushebung. Füllen Sie die Fläche mit Kies oder Schotter. Verdichten und ebnen Sie die Schicht sorgfältig.

Auf diese vorbereitete Basis legen Sie dicke, druckimprägnierte Kanthölzer. Diese Balken bilden den tragenden Rahmen für Ihr Gartenhaus. Sie sollten mindestens 10 x 10 cm stark sein.

Die Druckimprägnierung schützt das Holz vor Fäulnis und Insekten. So gewährleisten Sie lange Haltbarkeit. Der Kies unter den Balken ermöglicht optimale Drainage.

Ein großer Vorteil ist die hervorragende Belüftung. Feuchtigkeit kann sich nicht stauen. Ihr Gartenhaus bleibt dauerhaft trocken und geschützt.

Diese Lösung eignet sich ideal für kleinere Häuser bis 15 m². Der Aufbau ist einfach und erweiterbar. Sie können später problemlos zusätzliche Holz-Elemente integrieren.

Genehmigungsaspekte und rechtliche Hinweise

Bevor Sie mit dem Bau Ihres Gartenhauses beginnen, sollten Sie sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren. Die Vorschriften in Deutschland sind nicht einheitlich. Sie variieren stark nach Bundesland und sogar nach Kommune.

Eine frühzeitige Klärung spart Ihnen später Ärger und mögliche Kosten. Der wichtigste Ansprechpartner ist Ihr örtliches Bauamt.

Genehmigung Gartenhaus rechtliche Hinweise

Relevante Vorschriften in Deutschland

Die maßgeblichen Regelungen finden sich in den Landesbauordnungen (LBO). Jedes Bundesland hat seine eigenen Vorschriften für Gartenhäuser. Zusätzlich können kommunale Bebauungspläne gelten.

Eine allgemeine Regel besagt: Kleine Gartenhäuser sind oft genehmigungsfrei. Die Größe ist hier der entscheidende Faktor. Häufig liegt die Grenze bei einer Grundfläche von etwa 10 Quadratmetern.

Die Genehmigungspflicht hängt aber nicht nur von der Größe ab. Auch die Art des Fundaments und die geplante Nutzung Ihres Hauses spielen eine Rolle. Temporäre Lösungen ohne festen Unterbau sind oft vorteilhaft.

Vergessen Sie nicht die Abstandsregeln zu Grundstücksgrenzen. Diese liegen typischerweise zwischen 2,50 und 3 Metern. Auch Nachbarrechte können eine Rolle spielen.

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Entscheidungsfaktor Typische Ausprägung Konsequenz
Größe des Gartenhauses Bis ca. 10 m² Oft genehmigungsfrei
Art des Fundaments Ohne festen Beton Vorteilhaft für Genehmigungsfreiheit
Nutzung Nicht zum Wohnen Einfachere Regelungen

Für verbindliche Auskünfte kontaktieren Sie immer das zuständige Bauamt. Holen Sie sich diese Information idealerweise schon in der Planungsphase für Ihr Gartenhauses ein.

Planung und Vorbereitung des Bauplatzes

Die gründliche Vorbereitung Ihres Bauplatzes bildet die Basis für ein dauerhaft stabiles Ergebnis. Eine sorgfältige Planung spart Ihnen später Zeit und Ärger.

Bodenvorbereitung und Drainage

Beginnen Sie mit der Standortanalyse. Wählen Sie eine ebene Fläche in Ihrem Garten, die nicht zu feucht ist. Vermeiden Sie Mulden, die sich bei Regen mit Wasser füllen können.

Der nächste Schritt ist der Aushub. Entfernen Sie die Grasnarbe vollständig und heben Sie den Boden etwa 20-30 Zentimeter tief aus. Den Mutterboden können Sie für spätere Gartenarbeiten aufbewahren.

Nach dem Aushub ebnen und verdichten Sie den Untergrund gründlich. Verwenden Sie dafür eine Rüttelplatte oder bei kleinen Flächen einen Handstampfer. So schaffen Sie eine stabile Basis für Ihren Bau.

Für eine effektive Drainage bringen Sie eine Schicht groben Schotters ein. Diese lässt Regenwasser schnell versickern und verhindert Staunässe. Ein gut vorbereiteter Boden im Garten gewährleistet langfristige Stabilität.

Tipps für Stabilität, Drainage und Langlebigkeit

Um langfristig Freude an Ihrem Gartenhaus zu haben, sind gezielte Maßnahmen für Stabilität und Feuchtigkeitsschutz entscheidend. Ein durchdachter Unterbau verhindert spätere Probleme.

Stabilität Drainage Langlebigkeit Gartenhaus Fundament

Optimierung des Unterbaus

Die richtige Drainage ist fundamental für die Haltbarkeit. Eine Kapillarsperre aus Schotter oder Kies unterbricht die Feuchtigkeitsaufnahme. So bleibt Ihr Gartenhaus trocken.

Punktfundamente bieten ausgezeichnete Belüftung. Dies transportiert Feuchtigkeit effektiv ab. Die Stabilität Ihres Fundaments bleibt erhalten.

Schutzmaßnahme Material Wirkung Empfohlene Stärke
Kapillarsperre Schotter/Splitt Feuchtigkeitsunterbrechung 10-15 cm
Drainageschicht Feinkies Wasserableitung 15-20 cm
Holzschutz Druckimprägnierung Fäulnisverhinderung Vollständig

Langfristige Schutzmaßnahmen

Druckimprägniertes Holz schützt vor Fäulnis und Insekten. Dies verlängert die Lebensdauer erheblich. Regelmäßige Kontrollen erkennen Probleme früh.

Eine zusätzliche Lasur verstärkt den Schutz. Besonders nach dem ersten Winter ist Nachverdichten sinnvoll. So bewahren Sie die Stabilität Ihrer Fundaments.

Der richtige Untergrund und regelmäßige Wartung garantieren dauerhafte Freude an Ihrem Gartenhaus. Investitionen in Qualität zahlen sich aus.

Vermeidung häufiger Fehler und Problemlösungen

Erfahren Sie, wie Sie häufige Baufehler umgehen und Ihr Fundament optimal gestalten. Die richtige Vorbereitung spart Ihnen langfristig Zeit und Kosten.

Häufige Stolpersteine beim Fundamentbau

Eine unzureichende Bodenvorbereitung führt oft zu Setzungen. Verdichten Sie die Tragschicht gründlich für stabiles Gartenhaus Fundament.

Kleine Höhenabweichungen verursachen später große Probleme. Arbeiten Sie mit Wasserwaage für präzise Ausrichtung. Dies gilt besonders für größere Häuser.

Wählen Sie die passende Alternative zum Betonfundament. Leichte Geräteschuppen vertragen Gehwegplatten, schwere benötigen Punktfundamente.

Vernachlässigte Drainage schadet langfristig. Eine Kiesschicht verhindert Staunässe. So schützen Sie Ihr Gartenhaus Fundament vor Feuchtigkeit.

Holzelemente benötigen Druckimprägnierung. Ohne Schutz fault das Material schnell. Probebohrungen erkennen Steine im Untergrund.

Frosthebungen verschieben instabile Konstruktionen. Besonders bei großen Geräteschuppen ist ausreichende Tiefe wichtig. Sorgfältige Planung verhindert diese Probleme.

Fazit

Ein solides Fundament bildet die Grundlage für langjährige Freude an Ihrem neuen Gartenhaus. Die verschiedenen Lösungen bieten für jede Größe und jedes Gewicht die passende Alternative.

Sorgfältige Planung und präzise Ausführung garantieren optimale Stabilität. Die Vorteile gegenüber traditionellen Methoden liegen in geringeren Kosten und einfacherem Aufbau.

Mit diesem Wissen sind Sie bestens gerüstet für Ihr Bauprojekt. Die richtige Fundament-Wahl sichert dauerhafte Standfestigkeit Ihres Gartenhauses.

FAQ

Für welche Größe von Gartenhäusern eignet sich ein Fundament ohne Beton?

Ein solcher Untergrund ist ideal für kleine bis mittelgroße Gartenhäuser und Geräteschuppen. Die Entscheidung hängt stark vom Gesamtgewicht und der Bauweise Ihres Hauses ab. Leichtere Häuser aus Holz sind perfekt für diese Alternative. Bei sehr großen oder schweren Modellen sollten Sie die Tragfähigkeit des Bodens besonders gründlich prüfen.

Kann ich ein Fundament mit Gehwegplatten auf jedem Boden errichten?

Fast, aber nicht auf jedem. Der Untergrund sollte stabil und wasserdurchlässig sein. Sandige oder kiesige Böden sind ideal. Bei lehmigen oder tonigen Böden, die zu Staunässe neigen, ist eine dickere Schotterschicht und eine gute Drainage entscheidend für die Stabilität.

Was sind die größten Vorteile eines Schraubfundaments?

Schraubfundamente bieten enorme Vorteile: Sie sind extrem schnell montiert, benötigen keinen Aushub und keine Trocknungszeit. Sie eignen sich auch für unebenes Gelände und sind rückstandslos entfernbar. Das macht sie zu einer sehr flexiblen Lösung für Ihren Garten.

Benötige ich für mein Gartenhaus-Fundament ohne Beton eine Baugenehmigung?

In den meisten deutschen Bundesländern sind kleine Gartenhäuser bis zu einer bestimmten Größe und Kubatur genehmigungsfrei. Da die Regelungen variieren, sollten Sie sich immer bei Ihrem örtlichen Bauamt nach den relevanten Vorschriften erkundigen, bevor Sie mit dem Bau beginnen.

Wie gewährleiste ich die Langlebigkeit eines Holzbalkenfundaments?

Verwenden Sie kesseldruckimprigniertes Holz, das vor Feuchtigkeit und Fäulnis geschützt ist. Eine Schicht Folie zwischen Balken und Untergrund verhindert aufsteigende Feuchtigkeit. Achten Sie zudem auf einen kleinen Abstand zum Erdreich für eine gute Belüftung und optimieren Sie so den langfristigen Schutz.

Welcher Aufwand ist für ein Punktfundament nötig?

Der Aufwand ist moderat. Sie müssen Punktfundamente nur an den tragenden Ecken und Stellen setzen. Dies spart Material und Zeit im Vergleich zu einem durchgängigen Streifenfundament. Die einzelnen Punkte werden mit Schotter verfüllt und mit Platten oder Steinen abgedeckt.